Stringcrossing-Problematiken auf der Grundlage der Zweifingerwechselschlagtechnik
Verfasst am: 27.10.2013
Kategorien: Bass, Workshops

Moin, moin! Dieser Workshop befaßt sich mit Stringcrossing-Problematiken auf der Grundlage der Zweifingerwechselschlagtechnik. Die Übungen A bis H sind nichts anders als das kleine Einmaleins jedes Schlagzeugers, dienen sie doch dazu, die Unabhängigkeit, Gleichmäßigkeit und Synchronisation der beiden Hände zu schulen. Statt der Links- und Rechtskombinationen wurden für unsere Zwecke die Möglichkeiten notiert, die mit einer tiefen und hohen Saite machbar sind, ohne daß auf einer Saite mehr als zwei Töne gespielt werden. In unserem Beispiel habe ich die Töne A auf der E-, und E auf der A-Saite ausgewählt. Man könnte statt der gegriffenen Quinte aber auch einfach zwei nebeneinander liegende Leersaiten einsetzen. Folgende Punkte sollten beachtet werden, damit ein Konzept entsteht, mit dem man jeder Situation gewachsen ist: 1. Bei zwei Tönen auf einer Saite wird grundsätzlich ein Wechselschlag angewendet. 2. Für die höhere Saite sollte nach Möglichkeit immer der längere Mittelfinger verwendet werden. Einzig bei den Übungen B und F empfehle ich den angegebenen Fingersatz. Konsequenterweise solltet ihr aber auch mal die Abfolge 21212121 probieren. 3. Bei dem Abwärtsspielen von der hohen zur tiefen Saite ist es oft erforderlich den Wechselschlag durch die Raking-Technik zu ersetzen. Dabei wird der Finger, der zuletzt gespielt hat, einfach durchgezogen. Wie bei allen motorischen Übungen stellt sich der Lernerfolg meistens erst nach häufigem Wiederholen der Übungen ein. Brecht also nicht den zu wiederholenden Takt ab, nachdem Ihr ihn dreimal richtig gespielt habt, sondern spielt den jeweiligen Takt so lange im Kreis, bis ihr Euch nicht mehr auf die korrekte Anschlagsfolge konzentrieren müßt. Viel Spaß und gute Laune! bass